Idyllisches Refugium über dem Lago Maggiore
Unser Haus liegt nur wenige Schritte von der italienischen Grenze entfernt, oberhalb des Lago Maggiore. Es ist der perfekte Rückzugsort für Ruhesuchende und Naturliebhaber. Der gepflegte Garten lädt zum Verweilen ein und bietet eine Oase der Entspannung.
Vom Parkplatz führt eine Treppe direkt zum Haus, das sich in ruhiger, idyllischer Lage befindet. Das Anwesen erstreckt sich über zwei Geländeterrassen und ist auch für Kinder sicher und gut geeignet.
Ein besonderes Highlight ist die grosse Pergola, sonnengeschützt und wetterfest, die viel Platz für gemeinsame Mahlzeiten oder entspannte Stunden bietet. Von hier aus geniesst man eine traumhafte Aussicht auf Locarno und die umliegende Landschaft.
Ein Ort zum Wohlfühlen – über dem Lago Maggiore
Unser Haus ist der ideale Rückzugsort für alle, die Ruhe und Entspannung inmitten einer traumhaften Naturkulisse suchen. Mit seiner einzigartigen Lage, den liebevoll gepflegten Aussenbereichen und der Nähe zu zahlreichen Freizeitmöglichkeiten bietet es alles, was man für einen perfekten Aufenthalt braucht.
Ob du ein Wochenende oder längere Ferien planst, eine Auszeit vom Alltag suchst oder einfach die Schönheit des Lago Maggiore geniessen möchtest, unser Haus und unsere Familie heissen dich herzlich willkommen.
Ein besonderes Highlight ist der gepflegte Garten:
Blühende Blumen, üppige Sträucher, ein Whirlpool und saftig grüne Rasenflächen schaffen eine Oase der Ruhe und Erholung. Hier kannst du die frische Luft genießen, die Seele baumeln lassen und die Natur in ihrer ganzen Pracht erleben.
Wo liegt Orselina?
Der Grossteil des Lago Maggiore liegt in Italien. Der nördlichste Ausläufer jedoch ragt hinein in den Schweizer Kanton Tessin. Dort, am Fusse der Alpen oberhalb von Locarno, liegt Orselina.
Was macht das kleine Dorf so besonders?
Klar, wenn das Dorf Orselina im schweizerischen Tessin etwas besonders auszeichnet, dann ist es die Lage. Während Locarno direkt an den Ufern des Lago Maggiore liegt, wurde Orselina ein wenig erhöht in den Berg gebaut - was den Blick auf den See noch etwas schöner macht. Wem das nicht reicht, der kann in die Luftseilbahn von Orselina nach Cardada auf 1340 Metern Höhe fahren. Von dort führt ein Sessellift nach Cimetta auf 1670 Metern Höhe. Mit ein bisschen Glück und klarer Sicht können Besucher von dort nicht nur einen 360-Grad-Ausblick über den Lago Maggiore erleben, sondern auch einen Blick auf den höchsten Punkt der Schweizer Alpen erhaschen, die Dufourspitze des Monte Rosa-Massivs.
Wer in Orselina ist, darf die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso nicht verpassen, sie gilt als eine der wichtigsten im schweizerischen Tessin. Wer in Locarno startet, kann sich auf den Pfad des Via Crucis begeben. Der schlängelt sich durch die Natur und an vereinzelten Kapellen vorbei hinauf zur Wallfahrtskirche. Wem das zu anstrengend ist, den bringt die Zahnradbahn (Funicolare) nach oben, das ist vor allem ein starkes Fotomotiv.
Von Orselina aus liegt Sportbegeisterten ein wahres Paradies zur Verfügung. Wasserratten können sich auf Booten, segelnd oder surfend auf dem Lago Maggiore austoben, Wanderer die umliegende Alpenlandschaft erkunden.
Die Kaminfeger-Jungen aus dem Tessin
Ein düsteres Kapitel der Arbeitsgeschichte:
Die jungen Tessiner Knaben, meist 8 bis 13 Jahre alt, stammten aus den Tessiner Berg Regionen und waren bei den Schornsteinfegern, den Padroni, heiss begehrt , weil sie klein und schlank waren. Sie mussten in die engen, oft noch heissen Schornsteine klettern und sie reinigen. Oben angekommen, mussten die Jungen „ Spazzacamini! “ rufen, um zu beweisen, dass sie tatsächlich die dunklen, stickigen Kamine hinaufgeklettert waren. Die Arbeitsbedingungen waren katastrophal. Mittags hatten die Kinder oft nichts zu essen und mussten betteln gehen oder in Ställen schlafen. Die Jungen wurden im Winter angeheuert, damit an den Familientafeln in den schlecht erschlossenen Tessiner Tälern ein Mund weniger ernährt werden musste. Damals waren im Tessin in den Wintermonaten bittere Armut und Hunger weit verbreitet. Viele Kinder kamen aus dem Verzascatal, den Cento Valli und auch aus dem italienischen Vigezzotal und arbeiteten häufig in Norditalien.
Das Leben in Mailand:
In Mailand/Milano mussten sie unter härtesten Bedingungen arbeiten, oft in dunklen, engen Kaminschächten, ohne ausreichenden Schutz und fernab ihrer Familien. Ihr Alltag war geprägt von körperlicher Belastung, Einsamkeit und Gefahr. Viele dieser Kinder kehrten nie zurück. Ihre Geschichte ist ein stilles Zeugnis der Not, die einst über die Täler des Tessins herrschte und ein Mahnmal für die Bedeutung von Kindheit, Schutz und Würde.
Die Schwarzen Brüder:
In der Fremde, fernab ihrer Heimat und Familien, fanden die Kaminfeger-Jungen Trost und Stärke in der Gemeinschaft. Sie schlossen sich zu einer Bruderschaft zusammen, den „Schwarzen Brüdern“. Diese Verbindung war mehr als nur ein Zusammenschluss. Sie bedeutete Schutz, Freundschaft und gegenseitige Hilfe in einer Welt, die ihnen oft feindlich gegenüberstand. Gemeinsam kämpften sie gegen Ausbeutung, Kälte und Einsamkeit. Sie bewahrten sich dabei ein Stück Würde und Hoffnung.
Der Film
Als der 13-jährige Giorgio und seine Mutter an einem Berghang nach ihren Ziegen sehen, stürzt die Mutter ab und verletzt sich schwer. Ein Fremder leistet ihr Erste Hilfe und bietet Giorgios Vater das Geld für einen Arzt, als Gegenleistung verlangt er, dass Giorgio ein halbes Jahr lang in Mailand für ihn arbeitet. Mit Antonio Luini, dem Fremden, und 13 anderen Jungen bricht Giorgio nach Mailand auf, bei einem Unwetter gehen jedoch zehn der Jungen verloren. Giorgio wird in Mailand aber an den Kaminfegermeister Rossi verkauft. Die Kaminfegerjungen werden wie Sklaven gehalten, und ihre Arbeit ist schwer und gefährlich. Sie fegen die Kamine, indem sie innen hinaufklettern, wobei sie dem Schmutz ohne nennenswerten Schutz ausgesetzt sind.